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La Gomera

La Gomera - kleines, grünes Paradies

La Gomera ist die zweitkleinste Insel der Kanaren. Ungefähr 30 km westlich von Teneriffa, 50 km südöstlich von La Palma, 60 km nordöstlich von El Hierro liegt diese urwüchsige und zerklüftete Insel. 1492 soll Kolumbus hier gelandet sein, um seinen Wasserproviant aufzufüllen und in der Kirche Nuestra Señora de la Asunción für eine glückliche Weiterreise zu beten. Charakteristische Merkmales dieses Kleinods sind die malerischen Steilküsten, die Strände und die üppige Vegetation an den Berghängen.

Durch seine Nähe (ca. 350 km) zum afrikanischen Festland ist das Klima der Insel mild. Extreme Temperaturschwankungen treten hier nicht auf. Im Frühling liegen die Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad Celsius und im Sommer zwischen 23 und 30 Grad Celsius. In den Monaten zwischen Juni und August fällt kaum Niederschlag.

Der einfachste Weg zum grünen Paradies La Gomera führt mit dem Flugzeug nach Teneriffa Süd (ca. 4,5 Stunden) und von da aus zum Fährhafen in Los Christianos. Dort geht man gemütlich an Bord einer Fähre, die übersetzt zur Inselhauptstadt San Sebastián de la Gomera. Mit etwas Glück kann man auf der ca. 35 Minuten lang dauernden Fahrt Wale und Delphine beobachten. Zwischen den Kanarischen Inseln leben rund 27 Wal- und Delphinarten, von denen etwa 15 bekannt sind.

Wer Ruhe und Entspannung, statt Hektik und Stress sucht, ist mit Gomera goldrichtig beraten. Atemberaubende Natur, ständig wechselnde Landschaftsaufnahmen in einer fesselnden Gebirgswelt mit facettenreicher Vegetation lassen das Auge schweifen und die Seele entspannen.

Der fruchtbare grüne Norden mit seinen Hainen an Bananen, Orangen, Wein und Gemüse, die sich hier üppig entwickeln können, lädt ein zum Staunen. Die Passatwinde sorgen hier für Wolken und Nebel, für eine zahlreiche, unglaubliche grüne Vielfalt. Deutlich trockener und sonniger stellt sich der Süden dem Betrachter dar. Überwältigende Schluchten, wilde Steilküsten, prachtvolle Täler lassen auch hier das Auge verweilen.

Der Tourismus auf La Gomera ist noch nicht so ausgeprägt. Es gibt einige erstklassige Hotels, oder man wohnt in den malerischen Landhäusern, die in den Tälern und an den Berghängen in die Landschaft eingebettet sind.

Berühmt ist La Gomera durch seinen weltweit einzigartigen Laurisilvawald mit Lorbeer- und Erikabäumen. Der Parque Nacional de Garajonay zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Inmitten des 'Urwaldes' liegt der höchste Berg Gomeras, der Garajonay mit rund 1500 Metern, der zu einzigartigen Wanderungen einlädt. Das Park-Zentrum organisiert geführte Wanderungen, die vor allem für Pflanzenliebhaber vielversprechend sind.

Auch außerhalb des Parks gibt es auf dieser paradiesischen Insel ungezählte Wanderwege, teils durch unergründliche Schluchten oder über zerklüftete Berge.

Bekannt ist auch die nur in Gomera existierende Pfeifsprache der Gomeros, El Silbo. Es ist eine Sprache mit eigenen Lauten, die als Pfiffe in bestimmten unterschiedlichen Tonlagen intoniert wird. Die älteren Einwohner können auch so heute noch ganze Gespräche führen.

Anheimelnde kleine Städte und Dörfer laden zum Schauen und Staunen ein.

Hermigua im größten Bananenanbaugebiet oder Vallehermoso, das liebliche Tal. Auch einen Abstecher wert ist Agulo, die kleinste Gemeinde der Insel, wo das Leben noch ursprünglich ist. Unterhalb des kleinen Dörfchens Alojera lädt ein traumhafter Strand mit schwarzem feinen Sand zum Baden ein. Hier in einer kleinen Bucht kann man wunderbar entspannen und sonnenbaden. Wer nach der Ruhe etwas erleben will, kann sich sportlich beim Tauchen oder beim Golf betätigen oder bei einer der zahlreichen Fiestas das Tanzbein schwingen, die liebenswerte Art der Einwohner erleben und bei einem Glas Wein der Region den Tag ausklingen lassen.

Nur keine Hektik ist die Devise der Gomeros, die den Besuchern auch zum Wahlspruch für einen erholsamen Urlaub wird.


Mehr Infos zu La Gomera:


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