Zum Anfang springen

Fuerteventura

Fuerteventura, die zweitgrößte Insel der Kanaren, befindet sich etwa 100 km vor der afrikanischen Küste. Die Inseln Fuerteventura und Lanzarote bilden die östliche Grenze der Kanaren.

Fuerteventura entstand vor etwa 16 bis 20 Millionen Jahren und ist vulkanischen Ursprungs. Fuerteventura ist in zwei Teile gegliedert. Im Südwesten befindet sich die lang gestreckte Halbinsel Jandia, im Nordosten liegt La Maxorata (auch La Majorata). Beide Teile werden durch die 5 km breite Landenge Istmo de la Pared verbunden. Der höchste Punkt der Insel ist der Berg Pico de Jandia beziehungsweise Pico de la Zarza (807 m). Aufgrund der starken Ostwinde, die regelmäßig feinen Sand aus der Sahara herüber wehen, entstanden im Norden und Süden der Insel Sanddünenlandschaften.

Die kanarischen Inseln tragen aus gutem Grund den Beinamen "Inseln des ewigen Frühlings", denn das Klima ist das ganze Jahr über angenehm. Der Nordostpassat und das Meer sorgen für gemäßigte Temperaturen, die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 16° und 22°. Die Jahresniederschläge beschränken sich auf etwa 147 mm pro Quadratmeter.

Die Haupteinnahmequelle ist der Tourismus, dessen Saison das ganze Jahr über andauert. Insbesondere auf die Halbinsel Jandia und auf das Dünengebiet bei Corralejo konzentriert sich der Tourismus.

Puerto del Rosario, die Hauptstadt, ist Hauptumschlagplatz für Import- und Exportgüter. Außerdem befinden sich dort seit Ende 1975 die Kasernen der Fremdenlegion. Sehenswert ist die Pfarrkirche mit der Darstellung der Schutzpatronin der Stadt, der Virgen del Rosario ("Rosenkranzmadonna"). Puerto del Rosario ist außerdem bekannt für die größte Fiesta, die Fiesta Nuestra Senora del Rosario findet am 7. Oktober statt.

Eines der ältesten Dörfer ist Antigua, in der Mitte von La Maxorata. Sehenswert sind hier die Kirche (1785) und die El Molino-Mühle. In der El Molino-Anlage befinden sich ein Restaurant und eine staatseigene Gärtnerei, in der regionale Pflanzenarten kultiviert werden.

Die Stadt Betancuria besticht durch die vielen Palmen und Windräder. Das Ortszentrum von Betancuria steht unter Denkmalschutz. Empfehlenswert ist ein Besuch der Kathedrale Santa Maria, welche 1620 errichtet wurde. Im Inneren befindet sich unter anderem die Statue Santa Catalina, die zu den ältesten Holzschnitzereien des kanarischen Archipels zählt. In dem alten Pfarrhaus, ganz in der Nähe, befindet sich das Kirchenmuseum Arte Sacro, das unter anderem ein Jahrbuch aus dem 16. Jahrhundert und religiöse Kunstgegenstände zeigt. Ein besonderes Highlight ist die Reiterfigur aus Holz, welche der älteste Kunstgegenstand Fuerteventuras sein soll. In Betancuria steht das einzige Heimatmuseum der Insel, das archäologische Museum zeigt unter anderem historische Waffen, Werkzeuge und Hausrat. Im nördlichen Teil der Stadt befinden sich die Überreste eines Franziskanerklosters und ein kleine Kapelle.

In dem orientalisch beziehungsweise mexikanisch wirkenden Ort Pajara ist die Kirche Iglesia de Virgen de la Regla eine Attraktion. Die Verzierungen des Portals sind einmalig auf den kanarischen Inseln. Abgebildet sind aztekische Bildhauermotive, wie zum Beispiel Sonnen, Masken, Schlangen und Pumas.

Der nördlichste Ort der Insel, Corralejo, ist das zweitgrößte Touristikzentrum. Trotz des Tourismus konnte der ursprüngliche Charme bewahrt werden. Vom Hafen und vom Strand bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Inseln Lobos und Lanzarote, von Corralejo sind Ausflüge auf beide Inseln möglich.

Außerdem bietet Fuerteventura viele weitere interessante Städte und Orte, wie beispielsweise das Feriendorf El Castillo mit seinem Yachthafen, Lajares - Sitz der bekannten Stickereischule Hernandes und das Touristenzentrum Morro del Jable (Ausflüge nach Gran Canaria und Teneriffa).


Mehr Infos zu Fuerteventura:


www.kanaren-virtuell.de/fuerteventura Fuerteventura - Sonne, Strand und Meer
www.insel-fuerteventura.com Insel Fuerteventura - das Strandparadies der Kanaren












Seitenanfang